Atemi-Punkte

Atemi- oder auch Nervenpunkte sind Ideal um mit wenig Kraftaufwand große Wirkung zu erzielen. Sie reagieren auf Druck oder Schläge sehr empfindlich.

Diese Schwachstellen bezeichnet man auch als Akupunkturpunkte (chinesisch) oder Kupso-Punkte (koreanisch) oder Atemi-Punkte (Japanisch). Mit einem gezielten und kräftigen Schlag auf lebenswichtige vitale Punkte kann man einen Gegner sofort kampfunfähig machen. Der Mensch hat ca 250 druck-, stoß-, und schlagempfindliche Stellen. Die meisten stellen sind ohne viel Übung eher ungeeignet. Jedoch wollen wir diese Punkte trotzdem aufführen damit man sich wenigstens ungefähr orientieren kann.

Atemi Punkte werden in fast jeder Kampfsportart trainiert, sie haben unterschiedliche Wirkungen von Bewustlosigkeit, Lähmung bis zum Tod ist alles dabei.

Artemi Punkte - Druckpunkte

Natürlich gibt es noch weitere Punkte, hier sind nur die wichtigsten aufgeführt.

Im Bereich der Augen werden zum Beispiel gerne schläge auf die Augenbrauen, der Augenhöhle und der Augen ausgeführt. Ein Schlag gegen die Oberlippe kann zum Beispiel zur Ohnmacht führen und ist sehr schmerzhaft. Aber auch die Nase selbst und die Nasenwurzel ist ein lohnenswertes Ziel wobei hier die Schlagkraft wohl dosiert erfolgen sollte.

So könnten wir noch Seitenweise Trefferpunkte auflisten, aber die wichtigste Aussage die sie hier mitnehmen sollten ist die Tatsache, das ein Kubotan oder ein Kubotan Kugelschreiber nur mit entsprechender Übung und Anleitung sicher und effektiv bedient werden kann.

Wenn man Atemipunkte angreifen will, sollte man die Techniken perfekt beherrschen da die zu treffenden Punkte doch sehr klein sind. Ebenfalls muß man, will man den Gegner nicht sofort töten, die Konstitution des Gegners berechnen, da ein gut angebrachter Treffer nicht bei jedem Gegner die gleiche Wirkung erzielt. Natürlich ist es auch möglich, Körperpartien speziell abzuhärten, um einen etwaigen Angriff auf diese Punkte besser standhalten zu können. Die Eingeweide, die Lungen und das Herz können beispielsweise dadurch geschützt werden, dass man die Bauch – und Brustmuskeln trainiert.
Das alles wird aber bei einem normalen Angreifer nie der Fall sein.